Kindermund (4) – Verirrt im Wortdschungel

So, nach 2 Einträgen mit Selbstbemitleidung, jetzt mal wieder was lustiges.

Ich diskutiere mit meiner großen Maus, an welchen Tagen nun die Oma arbeiten muss und an welchen nicht. Als ich sie endlich überzeugen konnte, dass ich richtig liege, meinte sie nur. „Oh Papa da hab ich mich wohl verirrt“ 🙂

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Ein blöder Morgen!

Naja eigentlich begann es schon gestern Abend. Die beiden Mäuse waren mit Oma und Opa unterwegs und die große Maus war beim Heimkommen fix und alle. Außerdem war ihr kalt der Kopf war warm und essen wollte sie auch nicht richtig. „Na super“ dachte ich, da hab ich morgen ja eine kranke Maus. Zum Glück war die Nacht ruhig. Nur ich selbst hab irgendwie schlecht geschlafen, wirr geträumt und war mehrfach wach. Um 4:30 stand die große Maus im Schlafzimmer und konnte und wollte nicht mehr schlafen. Zum Glück hab ich sie noch dazu bekommen die halbe Stunde bis mein Wecker klingelt etwas neben mir im Bett zu liegen. SO richtig geschlafen hab ich aber auch nicht mehr.

Die große Maus war dann eigentlich ziemlich fit und hatte kein Fieber mehr. Nur mir gings irgendwie bescheiden. Aber auch nicht so schlecht dass ich daheim bleiben wollte. Schluss endlich entschied ich, dass wir jetz alle aus dem Haus gehen. Das hin und her in meinem Kopf ob ich die große Maus jetzt in die Schule schicke oder lieber sicherheitshalber daheim behalte und ich lieber auch lieber daheim bleibe, führte schlussendlich dazu, dass wir viel zu spät aus dem Haus kamen.

Auf der Fahrt zur Arbeit ging es mir gesundheitlich wieder etwas schlechter statt besser was zu 2 kurzen Aufmerksamskeitsfehler im Straßenverkehr und 2 beinahe Unfällen führte. Das hebte meine Laune auch nicht gerade Außerdem war ich so spät dran, dass der große öffentliche Parkplatz vor meiner Arbeit schon voll war und ich mein Monatsparkticket nicht benutzen konnte, sondern in einer Nebenstraße ein Tagestiket ziehen musste. Ich war in diem Moment wirklich kurz davor einfach wieder nach Hause zu fahren. Glücklicherweise oder blöderweiße, wie man es siehen möchte begegnete mir in dem Moment eine Kollegin. Somit hatte sich das mit dem Nachhausefahren auch erledigt. Also ging ich zur Arbeit und quälte mich die ersten Stunden etwas und dann geht es wenigstens ein bisschen besser. Auch wenn ich gerade im Moment das gefühl habe es wird wieder schlimmer. Aber bald ist ja wieder Feierabend 🙂

Gefühle mein nerviger Begleiter!

Diesen Beitrag habe ich schon gefühlte 100 Mal im Kopf formuliert und doch konnte ich ihn  bisher nicht aufschreiben. Dennoch werde ich es jetzt tun.
Achtung dieser Text könnte länger werden und vielleicht für manchen Außenstehenden nicht unbedingt nachvollziehbar.

Es wie die Überschrift schon beschreibt um Gefühle. Genauer gesagt geht es um Gefühle die ich zu meiner Ex-Frau, noch-Frau also zur [Kindsmutter] habe. Ja ich habe trotz all dem Streit den wir hatten vor und auch all dem Ärger den wir nach dem Trennung hatten immer noch Gefühle für sie. Ja sie war die Liebe meines Lebens und vor allem ist sie die Mutter meiner Kinder. Das sie mir so nebenbei erzählt, was für Männern und vor allem mit wie vielen Männern sie an flirten und mit wie vielen sie schreibt und dies auch noch tut während ich bei ihr bin, weil sie mich beim Kinder abliefern zum Essen eingeladen hat, und dabei selig lächelt, versetzt mir schwere Stiche ins Herz. Auch dass Sie scheinbar schon mehrere mit einem Kerl hatte macht es nicht besser. Ja verdammt, sie sieht verdammt gut aus, vor allem weil Sie seit unserer Trennung so viel abgenommen hat. Aber NEIN ich will sie nicht zurück. Trotzdem ist es so verdammt schwer. Ich gönne es ihr eigentlich, jedoch fällt es mir unglaublich schwer, Ihr das tatsächlich zu gönnen. Außerdem merke ich dadurch wie einsam ich eigentlich bin. Ich wünsche mir  jemanden den ich in den Arm nehmen kann, außer meinen Kindern. Jemanden mit denen ich reden, quatsch machen, kuscheln kann. Ich brauche dringend wieder jemanden und zwar bald.

All diese Gefühle stehen mir im Weg, sie versperren meinen Weg einfach das Leben zu leben wie es ist. Ich beschäftige mich zu sehr mit solchen Sachen und habe keine Kraft mehr für die wirklich wichtigen Sachen. Mein Therapeut meint, dass ich zu rational sein möchte und das Gefühle zu meinem Leben gehörten auch die Gefühle zu der [Kindsmutter]. Ich muss akzeptieren, dass ich noch sehr lange, vermutlich für immer noch Gefühle für Sie haben werde. Mein Mantra soll sein: „ICH HABE GEFÜHLE FÜR SIE; ABER DAS IST GUT SO“
Nun, Theorie und Praxis halt. Das ist alles nicht leicht und auch nicht sehr einfach für mich.

Ich sollte raus gehen und es einfach wagen eine neue Liebe zu finden. Wenn nur diese verdammte Schüchternheit nicht währe. Ein weiterer Stein, der mir einfach im Weg steht zusammen mit meinem verdammten Kopf der einfach nicht aufhören möchte mir alles zu erzählen was noch passieren könnte. Denn wer weiß was nächstes Jahr passiert, wenn die Zeit der endgültigen Scheidung kommt. Wird die [Kindsmutter] mir die Kinder nehmen, und ich sehe sie nur noch alle 2 Wochen am Wochenende, was ich durch die ständige Anwesenheit der Kinder im Moment definitiv nicht überleben würde. Oder lässt Sie sich auf einen Deal ein. Andererseits ist die Doppelbelastung mit den Kindern und der Vollzeitbeschäftigung schon etwas, wo ich mich durchaus überfordert fühle. Aber ich weiß ich kann und will das schaffen einfach nur weil die Kinder bei mir sind und mir das  gut tut.

So genug geschrieben und gejammert, Jetzt geht es wieder raus ins Leben. Ich werde wohl mal wieder etwas meditieren müssen, dass hat bisher immer geholfen.

Einen schönen Abend!

Wer lesen kann….

…ist klar im Vorteil. Das denkt sich auch meine große Maus weswegen Sie fleißig am üben. Zum Leidwesen vom Papa, der sich ständig gefragt wird was den nun da genau steht und immer und überall vorgelesen bekommt. Nein! Im Ernst. Ich bin sehr stolz auf die große Maus. Seit sie in der Schule ist macht sie so unglaubliche Fortschritte und das ist einfach nur so schön anzusehen.

Ich bin wieder hier….

in meinem Revier?  Naja ich weiß noch nicht recht.
Über einen Monat hab ich schon nicht mehr geschrieben und war auch sicher der Meinung, dass ich den Blog nicht mehr weiter führen werden. Aber irgendwie juckt es mich doch in den Fingern. Auch wenn ich doch irgendwie nicht so viel zu schreiben habe. Wenn ich so denke was andere alles so erleben, da frage ich mich ernsthaft wie langweilig mein Leben eigentlich ist. Oder ist es gerade die besondere Kunst etwas tolles auch aus einfachen Dingen zu machen?
Wie bereits geschrieben, es gibt nicht so viel aus meinem Leben zu berichten. Die beiden Mäuse machen sich prächtig und sind echt lieb. Außer vielleicht 2 Dinge:

1. Die Kindsmutter
Mit der [KIndsmutter] ist es etwas schwierig zur Zeit. Einerseits fühle ich mich wieder etwas zu ihr hingezogen, sie allerdings nicht, andererseits merke ich, dass sie sich im Gegensatz zu mir noch kein bisschen geändert hat. So gabs leider gestern Abend nach meiner Therapie leider wieder keine kleine Disskussion mit ihr, als ich ihr am Telefon sagen wollte, was mich stört.  Sie hat immer noch die Angewohnheit sich in mein Leben einzumischen und versteht nicht, wenn ich das nicht möchte. Aber Argumente wie „So bin ich halt, akzeptiere das halt, andere tun das ja auch“ und „Schluck deinen Ärger halt runter“ sind für mich keine Argumente. Das habe ich die letzten Jahre unserer Ehe mehr als genug gemacht. Über diese Phase bin ich raus und da möchte ich auch nicht mehr rein. Das sagt auch mein Therapeut. Eigentlich sehr schade. Ich hätte mir durchaus vorstellen können, es wenigstens noch mal zu probieren. Da wir ja beide getrennte Wohnungen haben, währe der Abstand durchaus da gewesen der uns oft ganz gut getan hätte. Aber unter den Umständen habe ich auch keine Lust mehr. Auch schade ist, dass ich die ganze Woche bis gestern Abend zum ersten Mal seit langem wieder richtig gute Laune und auch ein unglaubliches Selbstbewusstsein hatte, von dem ich immer noch nicht genau weiß wo das her kam. Allerdings ist das jetzt wieder auf und davon und das Gedankenkarussell dreht sich wieder. Hätte ich das gestern nicht sagen dürfen? Oder hätte ich das anderst formulieren müssen? Hat die Freundschaft die wir da so ein bisschen aufgebaut haben jetzt wieder einen Knacks? Fragen über Fragen und gleichzeitig der Ärger und Erinnerunng an all das was mich wieder an IHR stört,
Aber ich muss das endlich ablegen und mich nicht von IHR beeinflussen lassen. Schluss jetzt ich sollte mein Leben genießen, nach vorne schauen und genießen. Ins besondere was mich nächste Woche erwartet. Und zwar…

2. Urlaub
Ja! Kaum melde ich mich zurück, melde ich mich auch schon wieder für eine Woche ab. Ich habe nächste Woche Urlaub und somit vermutlich wenig Zeit zu schreiben. Zumindest in der 2. Wochenhälfte, da ich nach Hamburg fahren werde. Das hab ich mir so relativ spontan letzten Monat gegönnt. Ich liebe Großstädte und freue mich schon tierisch darauf die Großstadt zu erkunden und auch dort ein paar Geocaches zu suchen. Bis dahin ist es aber noch etwas stressig. Erst müssen die Mäuse Anfang nächster Woche zu ihrer Mutter, dann wird meine Bude etwas renoviert und danach muss ich meine Zeug packen. Ich hasse packen. Egal ob es für meine Kinder ist, wenn sie bei der Kindsmutter sind, oder für mich, ich mag das einfach nicht.

Vielleicht melde ich mich vor dem Urlaub noch mal, ansonsten spätestens wenn ich aus Hamburg zurück bin.

Kindermund (3) – WIe Leben entsteht, Kinder-Edition

Meine Kinder besitzen, wie vermutlich die meisten Kinder auch, gefühlte 10 Tonnen Kuscheltiere, von denen mal der eine und mal der andere mehr geliebt wird.. Unter anderem ist dort auch ein Löwenbaby dabei, der im Moment die Zuneigung meiner [großen Maus] genießt. So wurde er heute Morgen ausgiebig gestreichelt und auch die [kleine Maus] durfte ausgiebig Streicheln. Man merkte den 2 an, dass wir seit einer halben Jahr keine Katze mehr haben. Auf jeden Fall fragte meine [kleine Maus] sehr besorgt, ihre Schwester wo den die Mama des kleinen Löwenbabys sei. Worauf meine [große Maus] meinte:
„Die wurde von einem Auto totgeschießt und dann ist das Baby aus dem EI geschlüpft und da war jeine Mama und dann hab ich es aufgenommen“

Ich musste mich in dem Moment sehr zusammenreißen um nicht laut loszulachen.

Kindermund (2) – Wolken und andere luftigkeiten

Als ich meine Kinder von der [Kindsmutter] abhole sieht [große Maus] die Wolken die vom Sonnenuntergang gefärbt wurden und meint nur: „Schau mal Papa das sind echt schöne Abendsonnen-Wolken“
Keine Minute später meint sie nur „Gell Papa, wenn man zum Mond will, muss man ganz lange laufen“